Erinnerung braucht Mut: Warum Brakel ein Zeichen für Verantwortung und Geschichte setzt
Während im sächsischen Heidenau der Stadtrat beschlossen hat, künftig keine neuen Stolpersteine im öffentlichen Straßenraum zuzulassen, wird bundesweit über die Bedeutung von Erinnerungskultur diskutiert. Der Beschluss erfolgte nach einem gemeinsamen Antrag von Vertretern von CDU, AfD und der Bürgerinitiative Oberelbe. Kritiker befürchten, dass damit die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus aus dem Alltag verdrängt wird.
In Brakel geht man einen anderen Weg. Hier wird Geschichte nicht als Last verstanden, sondern als Verantwortung. Die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit und an die Schicksale der Opfer ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die Stolpersteine erinnern mitten in den Straßen und Wohnvierteln an Menschen, die einst Nachbarn, Mitschüler, Geschäftsleute oder Freunde waren. Sie holen Geschichte aus den Geschichtsbüchern zurück in den Alltag.
Gerade darin liegt die besondere Stärke der Stolpersteine. Der Künstler Gunter Demnig, Initiator des europaweiten Projekts, betont seit Jahren, dass die Namen der Opfer dort sichtbar werden sollen, wo sie gelebt haben und wo ihre Ausgrenzung begann. Über 100.000 Stolpersteine wurden inzwischen in Europa verlegt. Sie gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.
Für viele Bürgerinnen und Bürger in Brakel sind die kleinen Messingtafeln mehr als ein Denkmal. Sie sind eine tägliche Mahnung, Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt zu schützen. Wer an einem Stolperstein vorbeigeht, begegnet einem Namen, einer Lebensgeschichte und einem Schicksal. Erinnerung wird so greifbar und persönlich.
Gerade in einer Zeit, in der Extremismus, Antisemitismus und Geschichtsverfälschung wieder sichtbar werden, ist diese Form des Gedenkens wichtiger denn je und ist auch für bei der SPD Brakel von besonderer Bedeutung. Verantwortung bedeutet nicht nur, der Vergangenheit zu gedenken, sondern auch für die Werte einzustehen, die aus den Lehren der Geschichte erwachsen sind.
Brakel zeigt, dass eine lebendige Erinnerungskultur Zukunft schafft. Die Stadt setzt damit ein Zeichen: Geschichte darf nicht verdrängt werden. Sie gehört mitten in unsere Gesellschaft, mitten auf unsere Straßen und mitten in unser Bewusstsein.
Denn wer die Vergangenheit vergisst, gefährdet die Zukunft. Brakel beweist, dass Erinnern nicht spaltet, sondern verbindet und Verantwortung stärkt.
Glück Auf!
Windkraft im Kreis Höxter: Eine Chance für Brakel
Der Ausbau der Windkraft bietet für die Stadt Brakel große Chancen. Der Kreis Höxter zählt zu den Regionen in Nordrhein-Westfalen, die über gute Voraussetzungen für die Nutzung erneuerbarer Energien verfügen. Mit neuen Windparks wird die Region zu einem wichtigen Baustein der Energiewende.
Besonders deutlich wird das am Windpark Dollenkamp südwestlich von Brakel. Dort wurden acht Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 45 Megawatt errichtet. Die Anlagen erzeugen nach Angaben des Projektträgers jährlich etwa 100.000 Megawattstunden Strom. Das entspricht dem Strombedarf von mehr als 30.000 Zwei-Personen-Haushalten und könnte rechnerisch ganz Brakel mit seinen Ortsteilen mit grünem Strom versorgen.
Neben den ökologischen Vorteilen entstehen auch wirtschaftliche Effekte. Die Stadt profitiert von Gewerbesteuereinnahmen der Betreiber sowie von der seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz möglichen kommunalen Beteiligung an den Stromerträgen. Diese beträgt typischerweise 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde. Bei einer Jahresproduktion von 100 Millionen Kilowattstunden, wie sie für den Windpark Dollenkamp erwartet wird, könnten daraus rechnerisch etwa 200.000 Euro pro Jahr für die betroffenen Kommunen entstehen.
Auch die weitere Entwicklung zeigt das große Potenzial der Windenergie in Brakel. Nach Daten des Windenergie-Monitors befanden sich 2026 Windenergieprojekte mit rund 318 Megawatt genehmigter Leistung und weitere 114 Megawatt beantragter Leistung im Stadtgebiet beziehungsweise in der Realisierungsphase. Dies verdeutlicht die wachsende Bedeutung Brakels als Standort für erneuerbare Energien.
Die Windkraft kann daher weit mehr sein als ein Beitrag zum Klimaschutz. Sie bietet die Chance auf zusätzliche Einnahmen für die Kommune, stärkt die regionale Wirtschaft und erhöht die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Wenn Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadt angemessen beteiligt werden, kann die Windenergie zu einem wichtigen Zukunftsfaktor für Brakel werden.
Glück Auf!
Waffeln und Gespräche auf dem Marktplatz: SPD Brakel zieht positives Fazit
Bei bestem Sommerwetter konnte die SPD Brakel am 19. August zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Aktion „Waffeln und Gespräche“ am StadtStrand auf dem Brakeler Marktplatz begrüßen.
Frisch gebackene Waffeln, eine entspannte Atmosphäre und viele gute Gespräche sorgten für einen gelungenen Nachmittag. Die Mitglieder der SPD-Fraktion und des Ortsvereins nutzten die Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, Anregungen aufzunehmen und über aktuelle Themen in Brakel zu diskutieren.
„Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist für uns besonders wichtig. Wir freuen uns über die vielen interessanten Gespräche und die große Resonanz auf unsere Aktion“, so das Fazit der SPD Brakel.
Bereits bei der Eröffnung des StadtStrandes hatte sich gezeigt, wie gut das Angebot auf dem Marktplatz angenommen wird. Die Aktion „Waffeln und Gespräche“ knüpfte daran an und bot einen ungezwungenen Rahmen für Begegnungen und den Austausch von Ideen für die Entwicklung der Stadt.
Die SPD Brakel bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das Interesse, die offenen Gespräche und die vielen Anregungen. Auch künftig möchte die SPD den Dialog mit den Menschen in Brakel fortsetzen und regelmäßig Gelegenheiten zum persönlichen Austausch anbieten.
Foto: Mitglieder der SPD Brakel beim StadtStrand auf dem Marktplatz und während der Aktion „Waffeln und Gespräche“. Bild Oben Links von Links nach rechts: Peter Nadler, Thorsten Schifferdecker, Jutta Robrecht, Claus Lüpkes. Bild unten rechts von Links nach rechts: Nikolai Nolte, Jutta Robrecht, Johannes Kruse.
☀️ Brakel zeigt wieder: Gemeinschaft und Lebensfreude gehören zusammen!
Li
ebe Bürgerin, lieber Bürger,
wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite unseres SPD Ortsvereins.
Hier informieren wir Sie über politische und kulturelle Veranstaltungen in unserem Stadtgebiet und den Ortsteilen. Die aktuellen Termine der SPD im gesamten Stadtgebiet sind hier ebenso zu finden wie Informationen über unsere Arbeit im Rat und in den Ausschüssen.
Der SPD Ortsverein Brakeler Land ist aus dem Zusammenschluss der Ortsvereine Brakel, Erkeln, Gehrden und Riesel enstanden..
Neben dem lokalen Engagement in den Ortsteilen bringen sich unsere Mitglieder ehrenamtlich in den Gremien der Stadt Brakel ein. Dies tun wir ausschließlich zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger.
Die ehrenamtlich tätigen SPD Mitglieder stellen wir Ihnen unter den Bezirksauschüssen der Stadt und anderen Gremien vor.
Unsere engagierten Mitglieder stehen Ihnen gern als Ansprechpartner zur Verfügung. Zögern Sie nicht mit Fragen, Kritik oder Anregungen an uns heranzutreten.
Wir sind für Sie da, persönlich, telefonisch oder per Kontaktaufnahme über das Internet. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung.
Sie möchten sich politisch einbringen? Dabei ist Ihnen die soziale Gerechtigkeit und nachhaltige kommunale Entwicklung unserer Gemeinde eine besondere Herzensangelegenheit.
Lernen Sie uns kennen, kommen Sie zu uns! Bringen Sie sich in die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft leidenschaftlich ein.
Glück auf!
Dirk Robrecht
1. Vorsitzender


